Sicherheitstechnik trifft auf Spionagespielzeug
Wer kennt dieses Gefühl nicht: Man geht nur für einige Minuten von seinem Arbeitsplatz weg und als man wiederkommt hat man das Gefühl, dass jemand am eigenen Rechner war. Doch wie soll man das beweisen? Natürlich kann man einfach ein Passwort eintragen, sodass der Zugang gesperrt wird, doch wenn wir mal ganz ehrlich sind, wie viele Menschen auf der Welt machen das? Genau, die wenigsten.
Trotz des momentanen Zeitalters der Technik befanden wir uns lange Zeit ohne geeigneten Schutz bzw. Überprüfungsmöglichkeit für genau solche Situationen. Das gehört nun der Vergangenheit an.
Ich habe letztens zum Glück etwas gelesen in einer Zeitung über Speichermedien, die man zwischen Tastatur und Rechner schalten könne, so genannte Keylogger.
Man unterscheidet zweierlei Arten: Einmal den USB Keylogger und den PS2 Keylogger wie schon aus den Namen deutlich wird, unterscheiden diese sich nur nach der Anschlussart der Tastatur. Es wird keine Installation von bestimmter Software benötigt, einfach einstecken und loslegen.
Im Prinzip funktioniert solch ein Keylogger, wie ein gewöhnliches Mitschreibgerät: Jeder Tastendruck wird aufgezeichnet und in einer Mitschrift abgespeichert. Man kann im Nachhinein ablesen, ob sich andere Personen am PC zu schaffen gemacht haben.
Natürlich kann man sich selbst auch so absichern und alles speichern lassen, was man selber getippt hat, bevor man es vergisst irgendwo abzuspeichern und es für immer verloren geht.
Allerdings sollte man nicht die Augen verschließen vor der Möglichkeit andere Menschen auszuspionieren. Dabei sollte man ganz klar daran denken, dass ohne das Wissen des anderen man diese Technologie nicht einsetzen darf. Neben dieser rechtlichen Seite gibt es die moralische. Jeder Mensch hat seine Privatsphäre und man darf sie nicht verletzen.
Generell bleibt festzuhalten, dass so ein Keylogger eine gute Erfindung ist, man sich aber bewusst sein sollte damit verantwortungsvoll umzugehen, da auch viel Illegales und Verwerfliches damit angestellt werden kann.
foto:© Nolte Lourens – Fotolia.com
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Bestimmt keine schlechte Sache. Mir geht es da auch nicht anders, ich bin mir sogar recht sicher, dass mein Chef des Öfteren nachschaut, was ich am PC gemacht hab, wenn ich in der Mittagspause bin. Verbieten kann ich es ihm natürlich nicht, denn es ist sein gutes Recht. Wenn sich aber Kollegen an meinem PC zu schaffen machen, dann ist das was anderes. Von daher wäre es vielleicht mal eine Überlegung wert, in so eine Anschaffung zu investieren. Was kostet der Spaß denn ungefähr?
Der Preis würde mich ehrlich gesagt auch interessieren. Es kommt ja nicht nur in der Arbeit vor, dass Leute meinen, sie müssten sich an fremden PCs zu schaffen machen. Auch im Privatleben gibt es solche Fälle, wie ich leider schon selbst erfahren musste.